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Mitglied in der Interessengemeinschaft Zahnärztlicher Verbände Deutschland

vom 18.04.2008

Die Interessengemeinschaft Zahnärztlicher Verbände IGZ e.V. warnt vor dem Rollout der elektronischen Gesundheitskarte in der jetzigen Form.

 

Hatte die IGZ in der Vergangenheit sich hauptsächlich aus Gründen der Vertraulichkeit medizinischer Daten gegen die elektronische Gesundheitskarte in der vorgesehenen Form ausgesprochen, so zeigen die jüngsten Erfahrungen in den Testregionen, dass die Technik und die Software noch lange nicht ausgereift sind. „Es hat sich gezeigt, dass die Abläufe in der Anwendung der elektronischen Gesundheitskarte noch lange nicht reibungslos sind,“ sagt Dr./RO Eric Banthien, Vorsitzender der IGZ. „im Gegenteil, die Praxis und insbesondere der Arzt, der eigentlich behandeln sollte, sind nun hauptsächlich mit der Gesundheitskarte beschäftigt.“

Die Vorteile, die eine elektronische Gesundheitskarte angeblich bringen könnte, werden so durch den immensen Verwaltungsaufwand und die tatsächlich nicht vorhandene Funktion konterkariert. Außerdem weist die IGZ zum wiederholten Male darauf hin, dass die medizinischen Daten unserer (der) Patienten in einem zentralen Großspeicher keineswegs sicher sind. Diese Daten dürfen nur bei den (Zahn)Ärzten und beim Patienten selbst gespeichert werden. Sonst ist die informationelle Selbstbestimmung auf dem zentralen und sehr sensiblen Feld der Gesundheit nicht gesichert.

Die IGZ fordert daher von der Politik. auf die elektronische Gesundheitskarte zu verzichten. Für die Verbesserung der Kommunikationswege im Gesundheitswesen muss es bessere Lösungen geben, als die Praxen mit einer Lawine von Bürokratie sowie unsinnigen und zeitraubenden Kartentricks an ihrer kurativen Tätigkeit zu hindern.

Hamburg, den 18.04.2008


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