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Mitglied in der Interessengemeinschaft Zahnärztlicher Verbände Deutschland

vom 24.05.2008

IGZ fordert Politik zu konstruktivem Handeln im Gesundheitswesen auf

 

Die Interessengemeinschaft zahnärztlicher Verbände Deutschlands unterstützt die Forderung des Deutschen Ärztetages nach einer besseren Finanzierung des Gesundheitswesens. Wegen der Budgetierung bekommen Ärzte und Zahnärzte seit Jahren ihre Leistungen nur unvollständig bezahlt. Die strikte Ausgabendeckelung, deren Steigerungsraten an die geschätzte Grundlohnsummensteigerung gebunden sind, führt zu einer chronischen Unterfinanzierung des Gesundheitswesens.

„Diese Finanzklemme begründet die herrschende Mangelverwaltung und die schleichende Leistungsrationierung. Damit muss endlich Schluss sein", sagte Dr./RO Eric Banthien, der Vorsitzende der IGZ. „Die zulässigen Steigerungsraten für die Budgets lagen in den letzten Jahren zwischen 0,02 Prozent und 0,87 Prozent. Bei bestehenden Inflationsraten um 3 Prozent, dem medizinischen Fortschritt und der gestiegenen Lebenserwartung der Bevölkerung ist das in keinem Fall ausreichend, um die chronische Unterfinanzierung des Gesundheitswesens zu beseitigen", so Banthien weiter.

Die IGZ fordert daher die Politik auf, weitere Polemiken über Gewinnmaximierung gieriger Ärzte zu unterlassen, und stattdessen die Budgetierung abzuschaffen und die Finanzierung des Gesundheitswesen auf solide Beine zu stellen, damit die notwendigen Behandlungen durchgeführt und bezahlt werden können.

Hamburg, den 24.05.2008


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