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vom 13.03.2012

IGZ Pressemitteilung Kassenüberschüsse

 

Unverständnis und Verärgerung über die Debatte um die Überschüsse der Kassen

Es kann nur Kopfschütteln hervorrufen, dass sich jedes Mal, wenn in unserem Land ein noch nicht vollständig verplanter oder gar schon im Vorhinein ausgegebener Geldbetrag findet, wenn also überraschenderweise mal etwas "übrig" ist, sofort der Streit über dessen Verteilung anhebt. Unseren Politikern und nicht nur denen ist die Umverteilungsideologie bereits in Fleisch und Blut übergegangen. Ist ausnahmsweise mal etwas da, muss es verteilt werden!

Die IGZ mahnt alle Beteiligten, sich an die Grundsätze solider Haushaltsführung zu erinnern. Wenn etwas übrig ist, kann man es auf die hohe Kante legen, damit man auch in schlechten Zeiten etwas hat. Das klingt zwar sehr altväterlich, aber wohin uns der moderne Umgang mit Finanzmitteln führt, erleben wir gerade am Beispiel des Euro. Und auch die Krankenkassen haben wir früher schon mehrmals lauthals ihre Finanznot klagen hören. Zusatzbeiträge wurden erhoben und Insolvenzen gab es auch. Es stand also nicht zum Besten und es muss dafür gesorgt werden, dass es nicht wieder soweit kommt. Da ist gegen etwas mehr Reserven nichts einzuwenden.

Die Leidtragenden sind doch sonst wieder die Versicherten. Sobald es wieder enger wird, werden sie draufzahlen. Und dabei muss man nicht nur an Zusatzbeiträge denken. Die Finanznot hat in die Budgetierung geführt und die Budgetierung zur Leistungsbegrenzung. Für viele Millionen Euro haben die Zahnärzte Leistungen umsonst erbracht, oft aber mussten Leistungen verschoben oder auf das Nötigste beschränkt werden. Hier wäre ein Einsatzgebiet für die Überschüsse!

Die IGZ fordert alle Beteiligten dringend auf, die Überschüsse der gesetzlichen Krankenkassen als zusätzliche Leistungsreserve bei den Kassen zu belassen. Es sind die Beiträge der Versicherten und sie sollten bestimmungsgemäß für die Behandlung der Versicherten ausgegeben werden. Auch und nicht zuletzt in der Zahnmedizin!

Hamburg, den 13.3.2012

Dr./RO Eric Banthien, Vorsitzender der IGZ


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