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vom 22.09.2011

Pressemitteilung der IGZ: Stellungnahme zur GOZ 2011

 

GOZ: Zahnärzte enttäuscht

Nach 23 Jahren der Nullrunden und der fehlenden medizinischen Aktualisierung beschloss das Bundeskabinett am gestrigen Mittwoch eine Änderung der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ). Dabei blieb die notwendig Abbildung der modernen Zahnheilkunde halbherzig und eine Anhebung des seit 1988 nicht angepassten GOZ-Punktwertes fiel ganz aus.

„Der Berg hast gekreißt und ein Mäuslein geboren,“ sagte Dr./RO Eric Banthien, Vorsitzender der IGZe.V., in einer ersten Stellungnahme. „Unsere Gebühren sind 23 Jahre nicht angepasst worden, während die Kosten ungebremst gestiegen sind. Und dass wir nun eine Anhebung der Honorare um 6% hätten ist auch nur eine Halbwahrheit. Ein Großteil dieser Ausweitung ergibt sich aus der Ausweitung der zuschussfähigen Leistungen.“

Die IGZ zeigt sich über diese Minimalreform, in der zentrale Anliegen der Zahnärzteschaft unberücksichtigt blieben, enttäuscht. Die Einlassungen der PKV hingegen wecken helle Empörung. Die Panikmache gegen die Zahnärzte auf dem Rücken der eigenen Versicherten ist ein skandalöses Verhalten. Und der Verweis auf „überdurchschnittlich gestiegene“ Honorare ist der reine Hohn. „Wenn man bedenkt, dass die Honorare in der GOZ in den letzten Jahren um durchschnittlich null Prozent gestiegen sind, sind die 6% aus dieser Reform sicher überdurchschnittlich,“ sagt dazu Banthien,“ aber hier zu versuchen, den Eindruck zu erwecken, es handele sich um eine unangemessene Bereicherung der Zahnärzte, ist schlichtweg unseriös!“

Die IGZ begrüßt, dass die Öffnungsklausel, die der PKV direkte Verhandlungen mit den Zahnärzten ermöglicht hätte, nicht aufgenommen wurde. Denn durch ihre Versuche, den gewünschten Vertragspartner mittels Un- und Halbwahrheiten zu diskreditieren hat die PKV gezeigt, dass sie kein vertrauenswürdiger Verhandlungspartner wäre.




Hamburg, den 22.09.11

Dr./RO Eric Banthien Vorsitzender der IGZ


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